- Die Guanchen: Ureinwohner der Kanarischen Inseln. Wahrscheinlich stammen die Guanchen von den Berbern in Nordafrika ab, und möglicherweise hat es auch eine skandinavische Ahnenlinie gegeben, da es vor der Eroberung durch die Spanier eine starke Verbindung mit Europa gab. Die Guanchen waren weiß, groß, gut entwickelt und viele von ihnen hatten blaue Augen. Sie waren friedlich, mutig und große Verteidiger ihres Heimatlandes.
- Der Ursprung des Namens "Kanarische Inseln": Viele denken, dass die
Kanarischen Inseln ihren Namen von den Kanarienvögel haben. Es ist
jedoch genau umgekehrt, denn es war der Singvogel, der seinen Namen von
den Inseln erhielt. Der römische Naturforscher Plinius der Ältere
schrieb im ersten Jahrhundert n. Chr., dass der König von Mauretanien
eine große Expedition zu den sagenhaften Glücklichen Inseln
ausschickte, die sich in dem "finsteren Ozean" jenseits der Säulen des
Herkules (die Straße von Gibraltar) befanden. Auf einer von ihnen fand
man eine wilde Hunderasse (CAN, canis auf Lateinisch) und deshalb wurde
sie "Insula Canaria", bzw. Insel der Hunde genannt. Die legendären
Hunde der Kanarischen Inseln sind die emblematischen Figuren, auf dem
Wappen der Kanarischen Inseln.
- Gofio, natürliches Nahrungsmittel aus der Zeit der Guanchen, das durch Mahlen von verschiedenen gerösteten Getreidesorten (Weizen, Gerste, Roggen, Mais ...) hergestellt wird. Es war das Grundnahrungsmittel der frühen Bewohner der Kanarischen Inseln, den Guanchen. Diesem Produkt werden keine Konservierungsstoffe hinzugefügt, und wegen seiner äußerst nahrhaften Eigenschaften wird es innerhalb und außerhalb des Archipels immer beliebter. Gofio gibt es normalerweise in Pulverform und wird üblicherweise mit Milch oder kanarischem Eintopf vermischt oder zum Andicken einer Paella verwendet.
- Die "Cochinilla" (Koschenille oder Schildlaus) ist ein Parasit des
Nopal oder Feigenkaktus, die wegen ihrem tiefroten Blut für die
Herstellung von natürlichem Farbstoff verwendet wird. Die Cochinilla
war Mitte des 19. Jahrhunderts eine echte Goldgrube, aber mit der
Entdeckung von synthetischen Farbstoffen ging ihre Zucht gegen Ende
desselben Jahrhunderts stark zurück. Heute gibt es auf Lanzarote und La
Palma kleine Produktionsbetriebe. Der Farbstoff der Cochinille wird
viel in der Lebensmittelproduktion verwendet, z.B. in Joghurt (der
Farbstoff E-120), Wurst, Süßigkeiten, für Textilien, Kosmetika und in
der pharmazeutischen Industrie (Hustensaft, Tabletten...). Die
synthetischen oder industriell hergestellten Farbstoffe sind viel
billiger, aber viel weniger harmlos. Die Cochinilla war in der
prähispanischen Epoche von großem Wert, da mit ihr die Kleider der
höheren Gesellschaft
- Salz war Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Einnahmequellen auf Lanzarote. Das in den Salinen der Insel gewonnene Salz wurde in die ganze Welt exportiert. Die Fischerei war von der Salzindustrie für die Konservierung des Fangs vollkommen abhängig, bis die Gefriertechniken erfunden wurden, und die Nachfrage so rapide sank, dass fast alle Salinen schliessen mussten. Heute gehören die Salinas de Janubio (im Südwesten Lanzarotes) zu den wenigen, die noch in Funktion sind, und sie bilden eine touristische Attraktion, die weiterhin jährlich 15.000 Tonnen Salz produziert. Darüber hinaus spielt das Salz auf der Insel eine wichtige Rolle für das Fest von Corpus Cristi (Fronleichnam). An diesem Tag werden die Straßen mit wunderschönen Teppichen aus Salz geschmückt.
- Lanzarote im Film. Viele international erfolgreiche Filme wurden ganz oder teilweise auf Lanzarote gedreht:
- Moby Dick. 1956
- Eine Million Jahre vor unserer Zeit/ One million years BC. 1966
- Als die Dinosaurier die Erde beherrschten/ When dinosaurs ruled the earth.1972
- ie Reise zum Mittelpunkt der Erde / Journey to the centre of the earth 1976
- Doctor Who 1984
- Geliebter Feind / Enemy mine. 1986
- Auf der Suche nach der Schatzinsel (Fernsehserie) / The search for treasure island. 1997
- Mararía. 1998
- El Timple: Das typischste Instrument der kanarischen Musik europäischen Ursprungs, gehört zur Familie der Saiteninstrumente. Es wird oft als eine kleine Gitarre beschrieben, die gespielt wird, in dem sie mit der rechten Hand angeschlagen wird. Sie wird als eine Variante der breiten Palette der iberischen Kleingitarren betrachtet, aber unterscheidet sich durch ihren schmalen, nach unten verlängerten und gewölbten Resonanzkörper. Alles deutet darauf hin, dass die ersten Timplebauer auf Lanzarote zu suchen sind, der Insel, die als erste erobert wurde, und dort insbesondere in Teguise.
- Nuestra Señora de los Volcanes (Unsere Liebe Frau von den Vulkanen), Schutzpatronin der Insel. In der Nähe des Timanfaya-Nationalpark gehört der Besuch der Kapelle "de la Virgen de los Dolores" (der schmerzensreichen Jungfrau) fast zum Pflichtprogramm. Die Legende sagt, dass während einer der schrecklichen Vulkanausbrüche, als die Lava drohte, den ganzen Ort zu begraben, Bewohner dieses Standbild zu Hilfe nahmen, und es vor dem gewaltigen Lavastrom aufbauten, der daraufhin sofort anhielt. Aus Dankbarkeit errichteten sie diese Kapelle.
- Lanzarote ist die am wenigsten bergige Insel der Kanarischen Inseln. Obwohl sie mit einem im Norden und Süden ein steiles Bergmassiv aufweist. Der höchste Gipfel auf der Insel Peñas Chacha 670m.
- Die Jameitos, im Inneren der Jameos de Agua. In der Dunkelheit, erhellt von dem einen oder anderen Lichtstrahl, befindet sich ein kleiner natürlicher See mit klarem Wasser. Dort lebt eine endemische Spezie der Insel, "Los Jameitos", das sind winzige Krebse, blinde Albinos, deren Ursprung unbekannt ist.
- Gleichzeitig mit Fuerteventura war Lanzarote die erste kolonisierte Insel.
- Fast ein Drittel der Insel ist Malpaís, mit trockenen und dunklen vulkanischen Böden.
- Das Bewässerungssystem besteht in der Hauptsache darin, die Felder mit kleinem vulkanischen Gestein zu bedecken. Dieses schwarze Material bewahrt den Tau und erhält die Erde feucht.
- Im Restaurant des Nationalparks Timanfaya kann man Hähnchen essen, die auf dem Feuer des Vulkans gebraten worden sind.
- König Hussein von Jordanien, besass eine Sommerresidenz, die er später König Don Juan Carlos schenkte.
- El rey Hussein de Jordania solía visitar a César Manrique. En una ocasión el rey jordano encendió un cigarrillo y César Manrique le pidió que no fumara, que en su casa, el rey era él.
- In dem Film "Eine Million Jahre vor unserer Zeit" (1965) trägt Raquel Welch in der trockenen Landschaften von Timanfaya einen Pelz- Bikini .
- Lanzarote war der Urlaubsort von Miguel de Unamuno.
- Im "Jardín de Cactus" (Kaktusgarten) befinden sich mehr als 10000 Arten von Kakteen aus der ganzen Welt.
Museen
Golf
Wellnesscenter, Entspannung
Sport
Gastronomie
Unterkunft
Weine
Zentren
Routen
Wassersport
Strände
Einkaufen
Geschäfte