Tías
Tías nimmt den südlichen Mittelteil der Insel ein. Das Meer bestimmt in jeder Hinsicht das Leben in dieser Gemeinde. An ihrer Küste befindet sich das bedeutendste Urlaubsgebiet Lanzarotes, das bei dem kleinen Fischerdorf Puerto del Carmen seinen Ausgang genommen hat. Mit der Zeit vergrößgerte es sich jedoch entlang der schönen, zuweilen mit kleinen Felsen durchbrochenen Strände, und entwickelte zugleich eine erstklassige Infrastruktur, die heutzutage unter dem Namen Costa Turística de Tías bekannt und geschätzt ist.
Zum Gemeindegebiet von Tías gehört auch das Tal Valle de la Geria, dessen Unterboden von der Asche früherer Vulkanausbrüche gebildet wird und der für den Weinanbau genutzt wird. Um die Weinstöcke vor den zuweilen heftigen Winden zu schützen, wurden Trichter in die Erde gegraben, die zugleich für eine optimale Bodenfeuchte sorgen.
Dieses Tal ist ein schönes Beispil für den Einfallsreichtum der
Inselbauern angesichts der spärlichen Naturressourcen und der widrigen Umweltbedingungen. Auf beiden seiten des Geria-Tals sind zahlreiche Weinkeller angelegt worden, in denen sich handwerkliche Fertigkeiten und die Qualität der Weine Lanzarotes harmonisch vereinen.
In dieser Gemainde wurde der Kultur und Kunst von jeher große Aufmerksamkeit entegegegebracht. Das kommt auch in den vielen der Kultur gewidmeten Bauwerken zum Ausdruck. In Bauten wie dem städtischen Theater, dem Kulturhaus oder Gemaindehalle "El Fondeadero", deren volkstümlicher Architekturstil sich harmonisch in die Umgebung einpaßt, ist hier das bei weitem interessanteste Angebot an kulturellen und geselischaftlichen Veranstaltungen der ganzen Insel zu finden.
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